Wirtschaftliche Fachbegriffe 15. Mai 2011

Ist man nicht in der wirtschaftlichen Branche tätig ob in Beruf, Berufsausbildung oder Studium, tut man sich oftmals schwer wirtschaftliche Fachbegriffen zu verstehen und sie richtig anzuwenden. Dies wird schon beim lesen des Wirtschaftsteils einer Zeitung ganz offensichtlich. Oftmals kann man die Begriffe nicht richtig zuordnen oder neigt dazu eigentliche Zusammenhänge nicht zu erkennen. Ob nun vom Franchising oder von mikro- oder makroökonomischen Größen gesprochen wird. Befasst man sich nicht intensiver damit, ergeben sich daraus Verständnisprobleme.

© Rainer Sturm / pixelio.de

Liest zum Beispiel jemand von „Factoring“ könnte der erste Gedanke sein, dass es etwas mit einer Firma zu tun haben wegen dem englischen factory. Diese Vermutung ist auch nicht gänzlich falsch, aber nicht im eigentlichen Sinne von Firma zu verstehen. Beim Factoring handelt es sich um eine noch nicht lange existierende Finanzierungsform. Hierbei werden von einem darauf spezialisierten Unternehmen die Forderungen von anderen Unternehmen aufgekauft. Je nach Anbieter gibt es die verschiedensten Vorschläge zu den Bedingungen zu denen sie bereit sind die Forderungen zu übernehmen. Dies kann abhängig sein von der Branche in welcher das Unternehmen tätig ist oder auch von der Menge der Debitoren und der Höhe der Forderungen.

Man könnte jetzt auf den Gedanken kommen, dass es sicherlich irgendeinen Haken geben muss, doch dies ist mit ziemlicher Gewissheit zu verneinen. Man verkauft seine Forderungen und bekommt im Gegenzug frisches Kapital. Natürlich bekommt man nur einen Großteil der Forderungen sofort überwiesen, der Rest wird bei Zahlungseingang bezahlt. Ebenfalls muss auch eine Gebühr entrichtet werden, doch diese hat sich in den letzten Jahren erheblich gesenkt.

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